Iranische Marine meldet Tankerbrand östlich von Hormus
· VinciFi Redaktion

Die iranische Marine meldet einen brennenden Öltanker östlich der Straße von Hormus. Durch die Meerenge flossen im ersten Halbjahr 2025 täglich durchschnittlich 20,9 Millionen Barrel Öl, deshalb kann eine anhaltende Störung auch den Ölmarkt betreffen.**
Am 5. November wurden zwei weitere brennende Tanker östlich der Meerenge gemeldet. Die iranische Marine führte die Brände auf Minentreffer in einem gesperrten Seegebiet zurück. Am 6. November meldeten die iranischen Revolutionsgarden ebenfalls zwei Tankerbrände in der Straße von Hormus. Die Angaben zu den Ursachen stammen von iranischen Stellen.
Die wirtschaftliche Bedeutung der Route ist groß. Nach Daten der US-Energiebehörde EIA passierten im ersten Halbjahr 2025 durchschnittlich 20,9 Millionen Barrel Öl pro Tag die Straße von Hormus. Das entsprach ungefähr einem Fünftel des weltweiten Verbrauchs flüssiger Erdölprodukte. Ein länger anhaltendes Sicherheitsrisiko könnte die Erwartungen an verfügbare Öllieferungen und die Kosten des Tankerverkehrs beeinflussen.
Für den Ölmarkt zählt nun, ob sich die Zwischenfälle häufen und ob der Schiffsverkehr durch die Meerenge beeinträchtigt wird. Wegen des hohen Anteils am weltweiten Öltransport könnte eine anhaltende Störung Lieferwege und Energiepreise über die Region hinaus unter Druck setzen.