30-jährige US-Rendite steigt auf 5,706 %, Rekord seit 2002

· VinciFi Redaktion

30-jährige US-Rendite steigt auf 5,706 %, Rekord seit 2002

Die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen stieg laut Meldung auf 5,706 %, den höchsten Stand seit 2002. Höhere US-Renditen können globale Finanzierungskosten erhöhen und zinssensible Anlagen belasten.**

Was passiert ist

Berichten zufolge stieg die Rendite 30-jähriger US-Staatsanleihen auf 5,706 %. Das war der höchste Stand seit 2002. Auch die Rendite zehnjähriger US-Anleihen zog an und erreichte 5,323 %. Brent-Öl kostete mehr als 101 US-Dollar je Fass. Die Bewegungen fielen in eine erneute Verkaufswelle bei Anleihen und vor der Veröffentlichung des Protokolls der US-Notenbank Fed.

Die Danske Bank sieht das Risiko, dass die Renditen zehn- und 30-jähriger US-Anleihen 6 % erreichen könnten. Als Grund nannte ihr Chefanalyst eine höhere Risikoprämie, die Anleger für lang laufende Anleihen verlangten. Das ist eine Risikoeinschätzung der Danske Bank, keine sichere Entwicklung.

Hintergrund

Ein Marktbericht führt den Druck auf lang laufende US-Anleihen unter anderem auf hohe Energiepreise und eine verhaltene Nachfrage institutioneller Anleger zurück. Die gleichzeitige Bewegung bei Öl und Anleiherenditen belegt für sich genommen jedoch keinen direkten Zusammenhang.

Was das bedeuten kann

Steigende US-Renditen können den Druck auf globale Finanzierungskosten erhöhen. Straffere Finanzierungsbedingungen könnten zinssensible Vermögenswerte belasten. Wie stark sich das auswirkt, hängt auch von der weiteren Entwicklung der Renditen und der Nachfrage nach Anleihen ab.

Unternehmen in diesem Artikel.

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