Iran meldet Explosionen an drei Tankern in Hormus
· VinciFi Redaktion

Die iranische Revolutionsgarde berichtet, drei Öltanker seien in der Straße von Hormus explodiert und in Brand geraten. Eine solche Eskalation könnte die Risiken für den Schiffsverkehr und die Energieversorgung erhöhen.**
Die Angaben treffen auf eine Phase erhöhter Gefahren für die Handelsschifffahrt. Seit Kriegsbeginn wurden mindestens 125 Schiffe in und um die Meerenge angegriffen, darunter 34 im Oktober. Die Zahlen erfassen Vorfälle in einem größeren Gebiet rund um die Straße von Hormus.
Die Zahl aller beobachteten und geschätzten Durchfahrten lag im Oktober bei 750, nach 749 im September. Bei den sehr großen Rohöltankern sanken die Durchfahrten im Oktober auf 156. Die Gesamtzahl blieb damit nahezu stabil, während weniger dieser großen Tanker die Meerenge passierten.
Höhere Versicherungs- und Schifffahrtskosten halten die Kraftstoffpreise hoch. Durch die Straße von Hormus wird Öl transportiert. Anhaltende Unsicherheit in der Region kann deshalb die Kosten für Energieunternehmen und Abnehmer erhöhen.
Bleiben die Risiken für Schiffe in der Meerenge hoch, könnten höhere Transport- und Versicherungskosten den Druck auf Unternehmen der Energie- und Schifffahrtsbranche verstärken.