SK hynix: US-Freigabe für China-Ausbau offenbar verzögert
· VinciFi Redaktion

Berichten zufolge halten US-Behörden eine Freigabe für amerikanische Chipmaschinen zurück, die SK hynix für einen Ausbau seiner Produktion in China benötigt. Eine Verzögerung könnte die Erweiterungspläne des Speicherchipherstellers erschweren.**
Für Installationen bestimmter US-Chipmaschinen in chinesischen Werken müssen SK hynix und andere Unternehmen jährlich eine US-Lizenz beantragen. Dazu zählen etwa Ätzmaschinen. Die Genehmigungspflicht betrifft einzelne Ausrüstungslieferungen und nicht pauschal die gesamte Produktion des Konzerns in China.
Mitte Oktober erklärte SK hynix, am Standort Dalian Mod B keine Kapazitätserweiterung anzustreben. Die Installation von Ausrüstung in diesem Gebäudeteil erfolge in enger Abstimmung mit der US-Regierung und mit deren Genehmigung. Mod B wurde 2023 fertiggestellt. Die aktuell berichtete Freigabe betrifft dagegen Ausrüstung, die für einen Produktionsausbau in China benötigt werden soll.
Der Genehmigungsprozess fällt in eine Phase hoher Investitionen bei SK hynix. Im dritten Quartal 2026 erzielte der Konzern einen Umsatz von 104,6155 Billionen Won und einen operativen Gewinn von 83,3338 Billionen Won. Für das kommende Jahr erwartet SK hynix deutlich höhere Investitionen.
Damit treffen die Lizenzfragen für China auf eine geplante Ausweitung der Investitionen. Eine US-Freigabe könnte für SK hynix wichtig sein, um die Produktion an seinen chinesischen Standorten wie geplant auszubauen.



