Redwire steigert Umsatz, bleibt unter der Schätzung
· VinciFi Redaktion

Redwire setzte im dritten Quartal 109,0 Mio. US-Dollar um, 5,4 % mehr als vor einem Jahr und weniger als die Analystenschätzung von 126 Mio. US-Dollar. Die bereinigte Bruttomarge stieg, während der freie Cashflow deutlich negativer ausfiel als erwartet.**
Im Vorquartal hatte Redwire 117,1 Mio. US-Dollar umgesetzt, vor einem Jahr waren es 103,4 Mio. US-Dollar. Der Verlust je Aktie betrug 0,09 US-Dollar und fiel damit geringer aus als die geschätzten 0,12 US-Dollar Verlust. Das bereinigte EBITDA lag mit minus 5,3 Mio. US-Dollar unter der Schätzung von minus 4,7 Mio. US-Dollar.
Die Entwicklung unterschied sich stark zwischen den Geschäftsbereichen: Das Weltraumgeschäft steigerte den Nettoumsatz im Jahresvergleich um 32 % auf 61,3 Mio. US-Dollar. Bei Verteidigungstechnologie sank er um 16 % auf 47,8 Mio. US-Dollar. Die bereinigte Bruttomarge stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 520 Basispunkte auf 32,3 %. Der Auftragseingang lag bei 188,7 Mio. US-Dollar; der Auftragsbestand erreichte 619,7 Mio. US-Dollar und war damit im Jahresvergleich fast 75 % höher.
Der freie Cashflow betrug minus 66,4 Mio. US-Dollar. Die Schätzung hatte bei minus 21,7 Mio. US-Dollar gelegen. Redwire bestätigte dennoch seine Umsatzprognose für 2026 von 450 bis 500 Mio. US-Dollar. Die Vergleichsschätzung für das Gesamtjahr lag bei 473 Mio. US-Dollar.
Zu den angekündigten Aufträgen zählt ein 20-Mio.-US-Dollar-Vertrag mit DARPA für Tests des Satelliten SabreSat in einer sehr niedrigen Erdumlaufbahn. Bei einem Start zur Internationalen Raumstation sollen außerdem vier Mikrogravitations-Experimente sowie das vierte und letzte Paar ausrollbarer Solaranlagen mitfliegen. Redwire begründet die bestätigte Jahresprognose mit 323,1 Mio. US-Dollar Umsatz in den ersten neun Monaten und dem hohen Auftragsbestand.