UBS hebt Ölprognose an: Brent 100, WTI 96 Dollar
· VinciFi Redaktion

UBS hebt ihre Dezember-Prognosen für Brent und WTI um jeweils 5 Dollar je Barrel an: auf 100 und 96 Dollar zum Jahresende. Höhere Ölpreise können Energie- und Transportkosten beeinflussen, doch die Bank betont die große Unsicherheit ihrer Einschätzung.**
Was passiert ist
UBS hat ihre Dezember-Prognosen für Öl laut der Meldung um 5 Dollar je Barrel angehoben. Für Brent erwartet die Bank nun 100 Dollar, für WTI 96 Dollar je Barrel zum Jahresende. Als Gründe nennt sie sinkende Lagerbestände und zunehmende Angriffe in der Straße von Hormus, die den geopolitischen Risikoaufschlag erhöht hätten.
Die Prognose ist keine Aussage über den tatsächlichen Ölpreis zum Jahresende. UBS zufolge hängt der Ausblick davon ab, wie sich der Konflikt im Nahen Osten entwickelt und wie schnell sich die Ölförderung am Golf erholt.
Hintergrund
In einem UBS-Ausblick vom 5. Oktober hieß es, die Ölströme aus dem Nahen Osten normalisierten sich zwar, das Risiko neuer Unterbrechungen bestehe aber weiter. Rückschläge könnten demnach Preissprünge und stärkere Schwankungen auslösen.
Was das bedeuten kann
Wenn Öl länger knapp bleibt oder Lieferungen gestört werden, könnten die Preise höher ausfallen. Das kann sich auf Kraftstoff-, Transport- und Energiekosten auswirken. Eine schnellere Erholung der Förderung oder eine Entspannung des Konflikts könnte dagegen den Preisdruck mindern. UBS weist darauf hin, dass der Ausblick in beide Richtungen unsicher ist.

