Trump nennt eine Million Barrel als erste Ölladung
· VinciFi Redaktion

Donald Trump sagt, die USA nähmen eine erste Lieferung von einer Million Barrel venezolanischem Öl an. Weitere Mengen könnten das Rohölangebot für US-Raffinerien erweitern.**
Der Tanker mit dem venezolanischen Rohöl soll in Raffinerien in Texas verarbeitet werden. Trump und Außenminister Marco Rubio planten, das Schiff während ihres Besuchs in Texas zu besichtigen. Trump sagte, die Lieferung sei die erste von weiteren Ladungen aus dem Abkommen. Ein Vertreter des Weißen Hauses sprach von Milliarden Barrel, die noch folgen sollen. Das beschreibt die von der Regierung genannte Perspektive, aber keinen festen Zeitplan für weitere Transporte.
Das Weiße Haus erklärte am 25. Oktober, die Einfuhren venezolanischen Öls in die USA seien um mehr als 400 Prozent gestiegen und hätten den höchsten Stand seit fast einem Jahrzehnt erreicht. Eine Ausgangsmenge nannte die Regierung dabei nicht. Sie stellt das Ölgeschäft mit Venezuela als Teil ihrer Strategie dar, das Angebot zu erhöhen und die Kraftstoffpreise zu senken.
Für den Ölmarkt zählt neben der angekündigten Gesamtmenge, wie viel Rohöl tatsächlich exportiert und von Raffinerien verarbeitet wird. Die jetzt genannte Ladung von einer Million Barrel ist ein konkreter erster Transport, aber noch keine Angabe zu einem regelmäßigen Lieferstrom. Weitere Transporte könnten die Versorgung der US-Raffinerien erweitern. Wie stark sich das auf die Preise auswirkt, hängt auch davon ab, wie viel Öl tatsächlich folgt und wie sich die Nachfrage entwickelt.
Der geplante Tankerbesuch in Texas rückt das Abkommen und seine erste Lieferung in den Blick. Als nächster konkreter Schritt steht die Verarbeitung der Ladung in texanischen Raffinerien an. Weitere Transporte würden zeigen, ob aus der ersten Lieferung ein größerer Lieferstrom wird.