Trump hält neue Iran-Angriffe nach US-Wahl offen
· VinciFi Redaktion

Donald Trump erwägt laut Berichten Militärschläge gegen Iran, falls die Diplomatie scheitert; eine Entscheidung für einen neuen Einsatz ist nicht bestätigt. Die Drohungen erhöhen das Risiko weiterer Störungen im Persischen Golf und könnten Ölpreise sowie Energiekosten beeinflussen.**
US-Beamte haben mehrere Länder im Nahen Osten aufgefordert, sich auf mögliche Angriffe vorzubereiten. Zwei Diplomaten sagten, Trump habe noch keine endgültige Entscheidung über neue Schläge getroffen und erwäge, nach den US-Zwischenwahlen am 3. November einen Einsatz anzuordnen. Wann eine Entscheidung fallen könnte, ist damit nicht festgelegt.
Iran droht mit Angriffen auf Infrastruktur
Mohsen Rezaei, Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans, drohte für den Fall eines neuen US-israelischen Angriffs mit Schlägen gegen Öl- und Energieanlagen, Unterseekabel und Rechenzentren in mehreren Golfstaaten.
Gleichzeitig laufen diplomatische Bemühungen der USA und der Golfstaaten, um eine Wiederaufnahme der Kämpfe abzuwenden. Irans Außenminister erklärte, Teheran wolle der Diplomatie eine Chance geben.
Ölmarkt zwischen Gesprächshoffnung und Versorgungsrisiken
Am Donnerstag schloss Brent-Öl bei 114,88 US-Dollar je Barrel, 44 Cent niedriger. Die US-Sorte WTI sank um 78 Cent auf 102 US-Dollar. Hoffnungen auf Gespräche drückten die Preise, während Sorgen über mögliche Versorgungsunterbrechungen fortbestanden.
Die Internationale Energieagentur verwies Mitte Oktober auf angespannte Ölmärkte, besonders bei Diesel. Solche Reserven können zusätzliche Mengen bereitstellen, während eine Eskalation weiterhin Risiken für den Transport im Golf birgt.
Am 3. November finden die US-Zwischenwahlen statt. Trump erwägt laut den Diplomaten, danach Militärschläge anzuordnen; zugleich laufen diplomatische Bemühungen um eine Lösung.