Huthis melden Angriffe auf Aramco-Standort in Yanbu

· VinciFi Redaktion

Huthis melden Angriffe auf Aramco-Standort in Yanbu

Die Huthi-Miliz erklärt, sie habe mehrere Ziele in Saudi-Arabien angegriffen, darunter einen Aramco-Standort in Yanbu. Der Hafen ist eine wichtige Route für saudische Rohölexporte, sodass eine Störung dort auch für den Ölmarkt relevant sein könnte.**

Yanbu liegt an der Westküste Saudi-Arabiens am Roten Meer. Aramco-Chef Nasser bezifferte die Rohöl-Exportkapazität des Hafens auf 5 Mio. Barrel pro Tag. Die Huthi-Angabe umfasst neben Energieanlagen auch Flughäfen und militärische Ziele. Sie beschreibt die von der Miliz beanspruchten Angriffe, nicht deren mögliche Auswirkungen auf den Betrieb des Hafens.

Die Bedeutung der Route zeigte sich bereits im Frühjahr. Ende März erreichten saudische Rohölausfuhren über Yanbu rund 4,6 Mio. Barrel pro Tag und damit beinahe die Kapazitätsgrenze. Saudi-Arabien nutzte den Hafen damals, um Exporte über die Westküste abzuwickeln, während die Straße von Hormus beeinträchtigt war. Yanbu kann damit eine wichtige Ausweichroute für saudisches Öl sein.

Am Freitag hatte der Preis den höchsten Stand seit dem 19. Mai erreicht. Die Kursdaten um 11.52 Uhr GMT erlauben keine Aussage darüber, wie der Markt auf die Huthi-Angaben reagierte.

Für den Ölmarkt ist entscheidend, ob die beanspruchten Angriffe die Anlagen oder den Transport tatsächlich beeinträchtigen. Eine länger anhaltende Störung in Yanbu könnte eine wichtige Ausweichroute für saudische Rohölexporte treffen.

Unternehmen in diesem Artikel.

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