Bericht: US-Sanktionen gegen vier Personen und neun Firmen
· VinciFi Redaktion

Berichten zufolge verhängt das US-Finanzministerium Sanktionen gegen vier Personen in Indien und neun Unternehmen wegen ihrer mutmaßlichen Unterstützung für Irans Schattenflotte.**
Den Betroffenen wird vorgeworfen, Irans Schattenflotte unterstützt zu haben. Welche Personen und Unternehmen betroffen sind und welche konkreten Aktivitäten ihnen zur Last gelegt werden, geht aus den verfügbaren Angaben nicht hervor.
Die neuen Sanktionen stehen im Zusammenhang mit weiteren US-Maßnahmen gegen das Netzwerk. Am 8. Oktober kündigte das US-Finanzministerium unter dem Namen „Operation Economic Outcast“ Schritte gegen das verbleibende Netzwerk der iranischen Schattenflotte an. Am 21. Oktober richtete Treasury eine weitere Maßnahme gegen Netzwerke der Schattenflotte. Die Behörden gingen damit innerhalb weniger Wochen mehrfach gegen Strukturen vor, die mit Irans Öltransport in Verbindung stehen.
Eine Schattenflotte besteht aus Schiffs- und Unternehmensnetzwerken, die den Transport iranischer Öllieferungen unterstützen. Wie stark sich das auf Transportwege oder Öllieferungen auswirkt, ist offen.
Der Schritt richtet sich diesmal gegen Personen und Unternehmen mit Sitz in Indien. Damit weitet Washington den Druck auf Akteure außerhalb Irans aus, denen Unterstützung für das Netzwerk vorgeworfen wird. Die US-Maßnahmen gegen Irans Schattenflotte wurden im Oktober bereits mehrfach ausgeweitet.