Rheinmetall senkt Jahresziel trotz starkem Q3
· VinciFi Redaktion

Rheinmetall steigerte den Umsatz im dritten Quartal um 32 Prozent auf 3,15 Mrd. Euro. Für das Gesamtjahr senkt der Konzern seine Umsatz- und Margenziele, weil sich das Boxer-Projekt und Artilleriemunition verzögern.**
Das operative Ergebnis stieg im Quartal um 62 Prozent auf 553 Mio. Euro; die operative Marge lag bei 17,5 Prozent. Der Auftragseingang betrug 2,89 Mrd. Euro. Analysten hatten im Schnitt mit 3,21 Mrd. Euro Umsatz und einem operativen Ergebnis von 488,8 Mio. Euro gerechnet.
Im Vorquartal hatte Rheinmetall 3,29 Mrd. Euro Umsatz gemeldet, im ersten Quartal 2026 waren es 1,94 Mrd. Euro. Im dritten Quartal 2025 lag der Umsatz bei 2,78 Mrd. Euro. Der Umsatz des aktuellen Quartals wuchs damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum, lag aber unter der Analystenschätzung.
Für 2026 erwartet Rheinmetall nun 13,20 Mrd. Euro Umsatz statt zuvor 13,7 bis 14,2 Mrd. Euro. Die Zielmarge für das operative Ergebnis sinkt von 19 auf 18,5 Prozent. Die Verzögerungen beim Boxer-Projekt und bei Artilleriemunition belasten damit die Jahresziele trotz des kräftigen Quartalswachstums.