Hormus: Revolutionsgarden melden elf brennende Tanker

· VinciFi Redaktion

Hormus: Revolutionsgarden melden elf brennende Tanker

Irans Revolutionsgarden behaupten, seit dem 25. Oktober seien elf Tanker in der Straße von Hormus in Brand geraten.**

Die Angaben fallen in eine Phase gehäufter Vorfälle. Am 30. Oktober erklärte die Marine der Revolutionsgarden, vier Tanker hätten Feuer gefangen. Am Sonntag meldete sie zwei weitere Tanker, die nach Minentreffern explodiert seien. Die Schiffe sollen laut iranischen Angaben nicht genehmigte Routen genutzt haben. Die Vorwürfe und die Zahl von elf brennenden Tankern ließen sich bislang nicht unabhängig bestätigen.

Einzelne Brände und Rettungseinsätze wurden auch außerhalb Irans gemeldet. Omans Maritime Sicherheitszentrale teilte mit, 25 Besatzungsmitglieder von einem brennenden Handelsschiff gerettet zu haben. Die britische Stelle UKMTO berichtete separat von einem Tanker, der nach einer Explosion im Maschinenraum in Brand geraten sei.

Angriffe auf Schiffe nahmen im Oktober zu

Die UKMTO registrierte seit Beginn des Kriegs am 28. Februar 145 Vorfälle in der Region. Im Oktober erreichten die gemeldeten Angriffe auf Handelsschiffe in und um die Meerenge den höchsten Monatsstand seit Kriegsbeginn.

Die US-Energiebehörde EIA hatte im April wegen der damaligen Einschränkungen bereits Produktionsausfälle in mehreren Golfstaaten geschätzt. Das war eine damalige Einschätzung und keine Messung der aktuellen Folgen.

Am 2. November gaben die Ölpreise trotz der jüngsten Tankerberichte nach: Brent verlor im frühen Handel 3,7 Prozent auf 109,23 US-Dollar je Barrel. Als Grund wurden neue Gespräche über ein Ende des Kriegs genannt. Damit stehen die Sicherheitsrisiken für die Schifffahrt und diplomatische Bemühungen gleichzeitig im Blick der Energiemärkte.

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