Greer: Trump beanstandet AGOA-Praktiken in zwei Ländern

· VinciFi Redaktion

Greer: Trump beanstandet AGOA-Praktiken in zwei Ländern

US-Handelsbeauftragter Jamieson Greer sagt, Donald Trump halte Praktiken der Regierungen Ruandas und Südafrikas für unvereinbar mit den AGOA-Kriterien. Das rückt die Teilnahmeberechtigung der beiden Länder und mögliche Zollvorteile für ihre Exporte in den Fokus.**

Der African Growth and Opportunity Act (AGOA) ermöglicht berechtigten Ländern südlich der Sahara, mehr als 1.800 Produkte zollfrei in die USA zu exportieren. Mehr als 5.000 weitere Produkte können über das separate US-Präferenzprogramm GSP zollfrei eingeführt werden.

Die Länder müssen zudem Hürden für US-Handel und Investitionen abbauen und Menschenrechte schützen. Greer zufolge hält Trump Praktiken der Regierungen Ruandas und Südafrikas für unvereinbar mit diesen Vorgaben. Seine Aussage richtet damit den Blick auf die Voraussetzungen für Handelsvorteile, die Exporteuren in beiden Ländern zugutekommen können.

Die US-Regierung prüft die Teilnahmeberechtigung der Länder jährlich. Die aktuelle Überprüfung betrifft den Zugang für 2027. Für Unternehmen, die Waren aus Ruanda oder Südafrika in die USA liefern, könnten Änderungen bei den Handelsvorteilen ihre Kosten und Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen. Die Prüfung entscheidet über die AGOA-Berechtigung der Länder für 2027.

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