Apple weist 2,51 Mrd. Dollar Singapur-Mindeststeuer aus
· VinciFi Redaktion

Apple weist für das Geschäftsjahr 2026 eine Singapur-Mindeststeuer von 2,51 Mrd. US-Dollar aus. Zugleich stieg die effektive Steuerquote des Konzerns auf 17,0 Prozent.**
Apples Steuerabstimmung enthält zwei getrennte Singapur-Posten: Die Mindeststeuer erhöht die Überleitung um 2,51 Mrd. US-Dollar. Der Steuersatzunterschied Singapurs einschließlich Steuervergünstigungen senkt sie dagegen um 5,492 Mrd. US-Dollar. Die Beträge beziehen sich auf unterschiedliche Positionen und sind keine einzelne Steuerersparnis.
Apples Geschäftsjahr endete am 26. September 2026. Die effektive Steuerquote lag 2024 bei 24,1 Prozent, fiel 2025 auf 15,6 Prozent und stieg 2026 auf 17,0 Prozent.
Apple führte den Anstieg gegenüber dem Vorjahr vor allem auf eine höhere effektive Besteuerung ausländischer Gewinne zurück. Der Jahresbericht nennt außerdem US-Regeln zu Währungsverlusten, die das Finanzministerium im Dezember 2024 erließ. Auch steuerliche Folgen von Währungsneubewertungen im ersten Quartal 2025 im Zusammenhang mit einer staatlichen Beihilfeentscheidung spielten demnach eine Rolle. Die Entwicklung der Gesamtquote lässt sich daher nicht allein dem Singapur-Posten zuschreiben.
Eine separate Analyse der Fact Coalition schätzte, dass Niedrigsteuergebiete Apples Steuerlast 2025 um 5,2 Mrd. US-Dollar verringerten. Für Irland bezifferte eine Auswertung Apples Zahlung im Jahr 2025 auf rund 17 Mrd. US-Dollar. Die weltweiten Steueraufwendungen von 43,2 Mrd. US-Dollar ordnete sie dem Geschäftsjahr zu, das im September 2025 endete.
In Deutschland erzielte Apple 2,72 Mrd. US-Dollar Umsatz und rund 209 Mio. US-Dollar Gewinn vor Steuern; die Einkommensteuern beliefen sich auf 153,5 Mio. US-Dollar. Die Länderzahlen ergänzen Apples globale Steuerquote um getrennte Angaben zu Umsatz, Vorsteuergewinn und Einkommensteuer in einzelnen Märkten.



