US-Beamte: China erfüllt nur zwei Drittel der Zusagen
· VinciFi Redaktion

US-Beamte werfen China vor, nur zwei Drittel seiner Zusagen zu Seltenen Erden einzuhalten und die Liefermengen nicht erhöht zu haben. Das könnte die Versorgung von US-Industrien belasten, die auf die Rohstoffe für Magnete und Elektronik angewiesen sind.**
Bei den Vorwürfen geht es um Chinas Lieferzusagen und den Fluss Seltener Erden in die USA. Handelsdaten zeigen, dass Chinas weltweite Exporte im September weiterhin deutlich unter dem Niveau vor den Exportkontrollen lagen. Die Lieferungen in die USA stiegen gegenüber dem Vormonat.
Die US-Regierung zählt Seltene Erden zu den kritischen Rohstoffen. Sie sind unter anderem für Smartphones, Festplatten und moderne Verteidigungssysteme wichtig.
Die Abhängigkeit der USA von Einfuhren ist groß: 2024 importierten sie 80 Prozent der Seltenen Erden, die sie verwendeten. Bleiben die Lieferungen knapp, könnten Hersteller mit Engpässen oder höheren Beschaffungskosten konfrontiert werden.
Die Versorgung war auch Thema bei hochrangigen Gesprächen zwischen Washington und Peking im September. Das Weiße Haus erklärte danach, beide Seiten hätten vereinbart, über Lieferketten und Engpässe bei kritischen Mineralien zu sprechen. Ziel sei, die Liefermengen wieder auf ein angemessenes Niveau zu bringen. Das stand neben den Vorwürfen aus den USA, China erfülle seine bisherigen Zusagen nur teilweise.
Für Hersteller von Magneten, Elektronik und Verteidigungstechnik kann die Verfügbarkeit Seltener Erden eine Rolle spielen. Die Handelsdaten für September zeigen weiterhin ein niedrigeres Niveau der weltweiten chinesischen Exporte als vor den Exportkontrollen. Das Weiße Haus zufolge sollten die vereinbarten Gespräche Lieferketten und Engpässe bei kritischen Mineralien behandeln.