S&P 500: MOO-Saldo bei minus 179,1 Millionen

· VinciFi Redaktion

S&P 500: MOO-Saldo bei minus 179,1 Millionen

Zum US-Handelsstart weist der S&P 500 eine MOO-Imbalance von minus 179,1 Millionen aus. Solche Order-Ungleichgewichte geben einen kurzfristigen Einblick in Kauf- und Verkaufsaufträge, sagen aber allein nichts über den gesamten Sitzungsverlauf.**

Auch beim Nasdaq 100 und beim Dow 30 war der Saldo negativ: minus 18,2 Millionen beziehungsweise minus 15,7 Millionen. Für die Mag-7-Werte zusammen lag er bei minus 0,8 Millionen. Die Zahlen beziehen sich auf MOO-Aufträge, also Aufträge, die zur Markteröffnung ausgeführt werden sollen.

Ein negativer Wert steht für ein Übergewicht auf der Verkaufsseite. Er beschreibt damit das Ungleichgewicht der Aufträge zum Auftakt, nicht bereits ausgeführte Verkäufe oder einen bestimmten Kursverlust. Die Werte für den S&P 500 und den Nasdaq 100 unterscheiden sich deutlich; daraus allein lässt sich jedoch keine spätere Bewegung der Indizes ableiten.

Der Blick auf die Futures vor dem Handelsstart war ebenfalls gemischt: Die Nasdaq-100-Futures lagen 1,3 Prozent im Plus, während die Dow-Futures 1 Prozent nachgaben. Das gab unterschiedliche Signale für die großen US-Indizes, bevor der reguläre Aktienhandel begann. Die MOO-Zahlen bilden dagegen die Auftragsseite zur Eröffnung ab.

Solche Daten können Anlegern einen kurzfristigen Einblick in den Orderfluss geben. Die MOO-Zahlen beschreiben damit die Auftragsseite zur Eröffnung, nicht den Verlauf der gesamten US-Sitzung.

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