TeraWulf schlägt Umsatzschätzung und meldet 709,9 Mio. Dollar Gewinn
· VinciFi Redaktion

TeraWulf erzielte im dritten Quartal 2026 einen Umsatz von 76,2 Mio. US-Dollar und einen Nettogewinn von 709,9 Mio. US-Dollar. Der Umsatz lag über der Schätzung im Quartalsüberblick, doch das bereinigte EBITDA fiel negativ aus.**
Ein wichtiger Posten neben dem Nettogewinn war ein Bewertungsgewinn von 728,4 Mio. US-Dollar aus Optionsscheinen und Derivaten. Das bereinigte EBITDA lag bei minus 12,8 Mio. US-Dollar, gegenüber einer Schätzung von plus 12,8 Mio. US-Dollar. Der verwässerte Verlust je Aktie betrug 0,03 US-Dollar und fiel damit geringer aus als die geschätzten 0,19 US-Dollar Verlust.
Rechenzentren steuerten 63 Mio. US-Dollar zum Umsatz bei. Das entspricht 83 Prozent der Erlöse. Bei Lake Mariner sind 102 MW kritische IT-Kapazität in Betrieb, weitere 336 MW befinden sich im Bau.
TeraWulf nennt zudem einen Mietvertrag mit Anthropic über rund 401 MW und etwa 19 Mrd. US-Dollar vertraglich vereinbarte Erlöse. Für Muskie hat das Unternehmen eine Stromversorgung von 1.000 MW vertraglich gesichert. Die jährliche Prognose für zusätzliche kritische IT-Kapazität bleibt bei 250 bis 500 MW.
Zum Quartalsende verfügte TeraWulf über rund 2,4 Mrd. US-Dollar an Barmitteln. Durch den Verkauf eines Anteils von 50,1 Prozent an Abernathy erhielt das Unternehmen 250 Mio. US-Dollar in bar und verbuchte einen Gewinn von 95 Mio. US-Dollar. Eine erweiterte Kreditvereinbarung umfasst Zusagen von 400 Mio. US-Dollar und eine mögliche Aufstockung um weitere 150 Mio. US-Dollar.