Skydance startet Buyouts vor erwartetem Stellenabbau

· VinciFi Redaktion

Skydance startet Buyouts vor erwartetem Stellenabbau

Skydance bietet berechtigten Beschäftigten freiwillige Ausstiegsangebote an, während der Konzern Paramount und Warner Bros. Discovery zusammenführt. Das Unternehmen will binnen drei Jahren jährlich mehr als 6 Mrd. US-Dollar einsparen, ein Ziel, das die Kostenbasis der Mediengruppe verändern könnte.**

Die Angebote sind einmalig und richten sich nur an berechtigte Beschäftigte. Details zu den individuellen Konditionen sollen diese direkt erhalten. Zugleich führt Skydance eine Anwesenheitspflicht von fünf Tagen pro Woche im Büro ein. Die Umstellung soll je nach Standort schrittweise erfolgen; Beschäftigte sollen vor dem Start ausreichend Vorlauf bekommen.

Einsparziel setzt den Rahmen für den Umbau

Der Zusammenschluss im Volumen von 111 Mrd. US-Dollar wurde am 6. Oktober abgeschlossen. Skydance vereint damit zwei große Filmstudios, zwei Streamingdienste sowie Fernsehsender und Kabelnetze unter einem Dach. Die Integration betrifft damit zentrale Teile des Mediengeschäfts, von Film und Fernsehen bis zum Streaming.

Skydance strebt innerhalb von drei Jahren jährliche Einsparungen von mehr als 6 Mrd. US-Dollar an. Das ist ein Ziel für die künftige jährliche Kostenersparnis, kein bereits erzielter Betrag. Der Konzern will Abläufe zusammenlegen und Ausgaben senken. Wenn die geplanten Einsparungen erreicht werden, könnten sie die laufenden Kosten deutlich verringern.

Stellenabbau ist Teil der Integration

Skydance-Chef David Ellison und Co-Chef Ynon Kreiz hatten Beschäftigten bereits zum Abschluss der Übernahme mitgeteilt, dass die Zusammenführung schwierige Entscheidungen für die Belegschaft mit sich bringen werde. Die nun gestarteten Buyouts kommen vor einem erwarteten Stellenabbau. Die Unternehmensführung hat zugleich erklärt, dass die Einsparungen nicht ausschließlich aus Personalkürzungen kommen sollen; auch Technologie- und Marketingänderungen sollen dazu beitragen.

Die Fünf-Tage-Regel im Büro soll konzernweit gelten. Die Führung begründet sie mit der Bedeutung persönlicher Zusammenarbeit für die Unternehmenskultur und kreative Arbeit. Für die Beschäftigten bedeutet das neben dem möglichen Personalabbau auch eine Veränderung ihrer Arbeitsbedingungen. Als nächster Schritt erhalten berechtigte Mitarbeiter individuelle Informationen zu den Angeboten; die Einführung der Büroregelung folgt gestaffelt nach Standorten.

Erwähnte Unternehmen: Skydance Corporation

Unternehmen in diesem Artikel.

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