Meta plant Aktienprogramm über bis zu 60 Mrd. Dollar
· VinciFi Redaktion

Meta plant Aktienverkäufe über ein Programm am Markt für bis zu 60 Mrd. US-Dollar in Stammaktien der Klasse C. Starten soll es frühestens im ersten Quartal 2027; zusätzliche Aktien könnten bestehende Anteile verwässern.**
Bei einem sogenannten ATM-Programm kann ein Unternehmen Aktien schrittweise am Markt verkaufen, statt sie vollständig in einer einzigen Transaktion anzubieten. Die Obergrenze von 60 Mrd. US-Dollar ist deshalb kein bereits erzielter Erlös. Wie viele Aktien Meta tatsächlich platziert und zu welchen Kursen, steht damit ebenfalls nicht fest.
Meta plant, das Programm frühestens im ersten Quartal 2027 zu starten. Die Verkäufe sollen in Aktien der Klasse C erfolgen. Für Anleger ist entscheidend, dass ein solcher Verkauf die Zahl der ausstehenden Aktien erhöhen kann. Dann verteilt sich ein gleichbleibender Unternehmensgewinn auf mehr Anteile; der Gewinn je Aktie könnte dadurch sinken. Wie stark dieser Effekt ausfällt, hängt unter anderem von der Zahl und dem Preis der verkauften Aktien ab.
Der geplante Finanzierungsrahmen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Meta hohe Investitionen einplant. Für 2026 erwartet der Konzern Investitionen von 135 bis 145 Mrd. US-Dollar. Das ATM-Programm eröffnet Meta grundsätzlich eine weitere Möglichkeit, Kapital aufzunehmen. Ein konkreter Verwendungszweck für die Erlöse des geplanten Class-C-Programms ist in den hier vorliegenden Angaben nicht genannt.
Das Programm ist noch nicht angelaufen. Die nächste wichtige Etappe ist der frühestmögliche Start im ersten Quartal 2027; bis dahin bleibt offen, wann Meta tatsächlich Aktien verkauft und in welcher Höhe.



