Rheinmetall kürzt Umsatzziel wegen Projektverzögerungen
· VinciFi Redaktion

Rheinmetall steigerte den Umsatz in den ersten neun Monaten um 38 Prozent auf 8,4 Mrd. Euro. Wegen Verzögerungen bei Projekten senkt der Konzern sein Umsatzziel für das Gesamtjahr auf 13,2 Mrd. Euro.**
Das operative Ergebnis erreichte in den ersten neun Monaten mit 1,339 Mrd. Euro einen neuen Höchststand. Es lag damit 544 Mio. Euro oder 69 Prozent über dem Vorjahreswert. Die operative Marge stieg von 13,1 auf 16,0 Prozent.
Auch der Auftragsbestand nahm zu: Zum Ende des dritten Quartals lag er bei 78 Mrd. Euro, 38 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die Umsätze der vorangegangenen Quartale schwankten: Im zweiten Quartal 2026 waren es 3,29 Mrd. Euro, nach 1,94 Mrd. Euro im ersten Quartal. Im zweiten Quartal 2025 hatte Rheinmetall 2,43 Mrd. Euro umgesetzt.
Trotz des Rekord-Ergebnisses drücken die Projektverzögerungen auf die Umsatzplanung. Das bisherige Jahresziel lag bei 13,7 bis 14,2 Mrd. Euro; nun rechnet Rheinmetall mit 13,2 Mrd. Euro.
