Meta muss 25 Milliarden zahlen, plus 15 Prozent Zinsen

· VinciFi Redaktion

Meta muss 25 Milliarden zahlen, plus 15 Prozent Zinsen

Ein Richter in New Mexico hat Meta zur Zahlung von 25 Mrd. US-Dollar verurteilt. Bis zur Zahlung fallen jährlich 15 % Zinsen an, wodurch die finanzielle Belastung weiter wachsen kann.**

Im September machte eine Jury Meta für mehr als 43 Millionen Verstöße gegen Verbraucherschutzgesetze New Mexicos haftbar. Im Zentrum standen Aussagen zum Schutz von Facebook-Nutzerdaten und dazu, wer auf diese Daten zugreifen konnte. Die nun festgesetzte Zahlung folgt auf dieses Jury-Urteil.

Der Fall geht auf den Cambridge-Analytica-Skandal zurück. Die politische Beratungsfirma sammelte über eine Drittanbieter-App persönliche Daten von bis zu 87 Millionen Facebook-Nutzern. New Mexicos Generalstaatsanwalt reichte 2021 Klage gegen Meta ein.

Der Bundesstaat hatte eine Zahlung zwischen 35 und 40 Mrd. US-Dollar gefordert. Aus der Zahl der festgestellten Verstöße ergab sich zunächst eine rechnerische Summe von 219 Mrd. US-Dollar. Der Richter setzte sie auf 25 Mrd. US-Dollar herab. Auf den Betrag fallen jährlich 15 % Zinsen an, bis Meta zahlt.

Für Meta steht damit eine hohe finanzielle Belastung im Raum. Die Anordnung betrifft den Konzern direkt. Weil die Zinsen bis zur Zahlung weiterlaufen, kann die endgültige Summe über den festgesetzten 25 Mrd. US-Dollar liegen.

Erwähnte Unternehmen: Meta Platforms, Inc.

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