Japans Stellen-Bewerber-Verhältnis steigt auf 1,19

· VinciFi Redaktion

Japans Stellen-Bewerber-Verhältnis steigt auf 1,19

Japans Verhältnis von offenen Stellen zu Bewerbern ist auf 1,19 gestiegen. Damit liegt die Zahl der Stellen je Bewerber leicht über dem Vormonatswert und der Prognose von jeweils 1,18.**

Das japanische Ministerium für Gesundheit, Arbeit und Soziales erstellt die Quote aus den monatlichen Daten der öffentlichen Arbeitsämter. Sie setzt die Zahl der verfügbaren Stellen ins Verhältnis zu den Arbeitssuchenden und bildet damit einen Teil des Arbeitsmarkts ab.

Vorwert und Prognose liegen gleichauf. Der aktuelle Wert weicht nur geringfügig davon ab und zeigt damit eine leichte Veränderung.

In diesem Monat nahmen sowohl die verfügbaren Stellen als auch die Zahl der Arbeitssuchenden gegenüber Juli um 0,7 Prozent zu. Zugleich gingen die neu ausgeschriebenen Stellen im Jahresvergleich um 3,4 Prozent zurück. Der stabile Gesamtwert stand also neben einem Rückgang bei neuen Ausschreibungen.

Die Entwicklung unterschied sich deutlich nach Branche. Im Gastgewerbe und in der Gastronomie sanken sie um 11,1 Prozent, im Groß- und Einzelhandel um 10,2 Prozent. Für Arbeitgeber lassen sich daraus unterschiedliche Bedingungen bei der Suche nach Personal ablesen.

Auch zwischen den Berufen klaffen die Quoten auseinander. Bei Bauarbeitern außerhalb des Rohbaus waren es 4,37. Eine Analyse zur japanischen Arbeitsmarktstatistik beschreibt die Engpässe in diesen Berufen als anhaltend; beim Rohbau habe sich die Lage gegenüber dem Höchststand Ende 2022 allerdings gebessert. Für Bau- und Transportbetriebe bleibt der Wettbewerb um Arbeitskräfte damit ein wichtiger Teil des Personalumfelds.

Das Ministerium veröffentlicht die Vermittlungsdaten monatlich. Der nächste Monatsbericht liefert den nächsten Vergleich für die landesweite Quote und die Entwicklung neuer Stellen.

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