AbbVie hebt Gewinnprognose nach starkem Quartal an
· VinciFi Redaktion

AbbVie erzielt im dritten Quartal 17,40 Mrd. US-Dollar Umsatz und hebt die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie 2026 an. Die neue Spanne liegt über der bisherigen und kann für die Bewertung der Jahresperspektive des Pharmakonzerns wichtig sein.**
Der bereinigte Gewinn je Aktie erreichte 3,82 US-Dollar. Besonders stark wuchs die Immunologie mit einem Umsatzplus von 16,3 Prozent auf 9,17 Mrd. US-Dollar. Auch die Neurowissenschaften legten zu: Der Bereich setzte 3,39 Mrd. US-Dollar um, 19,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Bei den einzelnen Medikamenten blieb Skyrizi der größte Umsatzträger. Rinvoq kam auf 2,71 Mrd. US-Dollar und wuchs um 23,9 Prozent. Humira setzte dagegen den Rückgang fort: Der Umsatz sank um 31,2 Prozent auf 683 Mio. US-Dollar. Imbruvica verlor 26,1 Prozent und erzielte 522 Mio. US-Dollar.
AbbVie erwartet für 2026 nun einen bereinigten Gewinn je Aktie von 13,95 bis 13,99 US-Dollar. Zuvor hatte der Konzern 13,76 bis 13,96 US-Dollar in Aussicht gestellt. Das Unternehmen verwies auf eine starke Geschäftsentwicklung und erhöhte zugleich die Quartalsdividende auf 1,82 US-Dollar je Aktie.
Die abgeschlossene Übernahme von Apogee Therapeutics erweitert AbbVies Wirkstoffpipeline in der Immunologie. Zugleich belasteten Ausgaben für Forschung, Entwicklung und Meilensteinzahlungen das Quartalsergebnis mit 0,11 US-Dollar je Aktie. Im Vorquartal hatte AbbVie 16,99 Mrd. US-Dollar Umsatz gemeldet.