Sportradar steigert Q3-Umsatz um 24 Prozent
· VinciFi Redaktion

Sportradar setzte im dritten Quartal 363 Mio. Euro um, 24 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zugleich bestätigte der Konzern seine Jahresziele für Umsatz und bereinigtes EBITDA.**
Der bereinigte EBITDA, also der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, stieg um 21 Prozent auf 102 Mio. Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge sank dagegen um 0,8 Prozentpunkte auf 28,2 Prozent. Der Gewinn je Aktie lag bei 0,09 Euro und damit unter der Schätzung von 0,10 Euro, obwohl er im Jahresvergleich um 29 Prozent zunahm.
Im größten Segment, Betting Technology & Solutions, wuchs der Nettoumsatz um 27 Prozent auf 297 Mio. Euro. Sports Content, Technology & Services steuerte 66 Mio. Euro bei, ein Plus von 11 Prozent. Der operative Cashflow stieg um 37 Prozent auf 157 Mio. Euro, der freie Cashflow um 12 Prozent auf 73 Mio. Euro. Für Aktienrückkäufe gab Sportradar 157 Mio. US-Dollar an.
Für 2026 erwartet Sportradar weiterhin einen Umsatz von 1.518 bis 1.533 Mio. Euro und einen bereinigten EBITDA von 360 bis 368 Mio. Euro. Die Prognose sieht außerdem eine Ausweitung der EBITDA-Marge um 70 bis 100 Basispunkte und eine Free-Cashflow-Konversion von mehr als 56 Prozent vor.
Auch bei Partnerschaften und Rechten gab es Neuigkeiten: Sportradar erweiterte die Zusammenarbeit mit Polymarket auf mehr als 20 Ligen und Wettbewerbe. Die Rechte an Euroleague Basketball laufen nun bis 2031 und umfassen jährlich mehr als 650 Spiele. Zudem vereinbarte Sportradar den Verkauf von Atrium Sports für 170 Mio. US-Dollar.