Shell verdient bereinigt 10,81 Mrd. US-Dollar
· VinciFi Redaktion

Shell meldet für das dritte Quartal 2026 bereinigte Gewinne von 10,81 Mrd. US-Dollar. Analysten hatten im Schnitt 10,14 Mrd. US-Dollar bereinigten Nettogewinn erwartet, und der kräftige Cashflow kann Spielraum für den angekündigten Aktienrückkauf schaffen.**
Auch beim bereinigten EBITDA und beim operativen Cashflow übertraf Shell die Analystenschätzungen: Das EBITDA lag bei 22,74 Mrd. US-Dollar gegenüber erwarteten 22,13 Mrd. US-Dollar. Der operative Cashflow erreichte 21,04 Mrd. US-Dollar, die Prognose lag bei 16,77 Mrd. US-Dollar. Der freie Cashflow betrug 16,3 Mrd. US-Dollar. Die Nettoverschuldung lag bei 39,7 Mrd. US-Dollar, das Verhältnis von Nettoschulden zu Kapital, das sogenannte Gearing, bei 16,6 %.
Shells Geschäftsbereiche meldeten unterschiedliche Umsätze. Das Marketing erzielte 39,4 Mrd. US-Dollar, Chemicals & Products 26,5 Mrd. US-Dollar und Integrated Gas 13,8 Mrd. US-Dollar. Auf Renewables & Energy Solutions entfielen 11,5 Mrd. US-Dollar, auf Upstream 1,7 Mrd. US-Dollar.
Für das vierte Quartal stellt Shell bei der integrierten Gasproduktion rund 1.080 bis 1.180 kboe pro Tag in Aussicht. Die LNG-Verflüssigung soll rund 7,3 bis 7,9 Mio. Tonnen erreichen. Erwartet werden außerdem eine Auslastung der Raffinerien von rund 92 bis 100 % und der Chemieanlagen von rund 78 bis 86 %.
Shell plant einen Aktienrückkauf über 5,0 Mrd. US-Dollar, der bis zur Veröffentlichung der Q4-Zahlen abgeschlossen sein soll. Die Dividende beträgt 0,3906 US-Dollar je Aktie; insgesamt beziffert Shell die Ausschüttungen auf 5,3 Mrd. US-Dollar. Für die ARC-Übernahme nennt der Konzern einen Kaufpreis von 13,9 Mrd. US-Dollar und einen Produktionszuwachs von rund 370 kboe pro Tag. LNG Canada Phase 2 soll die Kapazität auf 28 Mio. Tonnen steigern und fast 6 Mio. Tonnen LNG pro Jahr zusätzlich ermöglichen.
