Robinhood-Aktie fällt 7 % nach Umsatzverfehlung
· VinciFi Redaktion

Robinhood verfehlte die Umsatzprognose leicht; die Aktie fiel um 7 %. Die Erlöse entwickelten sich je nach Geschäftsfeld stark unterschiedlich.**
Der Umsatz aus Krypto sank im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 55 % auf 120 Mio. US-Dollar. Der Nettozinsertrag ging um 9 % auf 415 Mio. US-Dollar zurück. Dagegen legten die Optionsumsätze um 31 % auf 399 Mio. US-Dollar und die Aktienumsätze um 41 % auf 121 Mio. US-Dollar zu.
Robinhoods Management führte den niedrigeren durchschnittlichen Krypto-Erlös je Handelsdollar vor allem auf mehr Stablecoin-Aktivität zurück. Stablecoin-Geschäfte bringen dem Unternehmen weniger Umsatz pro gehandeltem Dollar. Ohne Stablecoins seien die Krypto-Erlöse je Handelsdollar gegenüber dem Vorquartal weitgehend unverändert gewesen.
Im Oktober lagen die Handelsvolumen bei Aktien, Optionen und Kryptowährungen nach Unternehmensangaben nahe am Niveau des dritten Quartals. Das Management verwies zugleich auf engere Spreads und ähnliche bis leicht niedrigere Erlöse je Handelsvolumen.
Die Nettoeinlagen beliefen sich im dritten Quartal auf 15,7 Mrd. US-Dollar. Im Oktober überstiegen sie bereits 13 Mrd. US-Dollar; darin enthalten waren 6 Mrd. US-Dollar aus dem Beitrag der Dell-Familie zu Trump Accounts. Das verwaltete Vermögen erreichte 396 Mrd. US-Dollar, 19 % mehr als ein Jahr zuvor. Die Zahl der Gold-Abonnenten stieg um 34 % auf 5,2 Mio.
Für das Geschäftsjahr 2026 senkte Robinhood die Obergrenze der Prognose für bereinigte Betriebskosten und aktienbasierte Vergütung um 25 Mio. US-Dollar. Die neue Spanne liegt bei 2,675 bis 2,75 Mrd. US-Dollar.
