Russland meldet Treffer auf Logistikzentrum und Kraftwerk

· VinciFi Redaktion

Russland meldet Treffer auf Logistikzentrum und Kraftwerk

Russlands Verteidigungsministerium meldet, russische Streitkräfte hätten ein Logistikzentrum in der Region Charkiw und ein Kraftwerk in der Region Dnipropetrowsk getroffen. Die Angriffe könnten die Belastung der ukrainischen Energieversorgung weiter erhöhen.**

Das ukrainische Energieministerium meldete am 4. November Angriffe auf Energieanlagen in zehn Regionen. Innerhalb von 24 Stunden habe es mehr als 20 Angriffe auf die Energieinfrastruktur gegeben. Betroffen waren laut Ministerium Kraftwerke sowie Anlagen zur Übertragung und Verteilung von Strom. Die gemeldeten Schäden betreffen damit sowohl die Erzeugung als auch den Transport der Energie.

Auch der private Energieversorger DTEK erklärte am 3. November, russische Angriffe hätten drei seiner Wärmekraftwerke getroffen. Die Stromproduktion in allen drei Anlagen sei dadurch zum Erliegen gekommen. DTEK kündigte an, die Reparaturen aufzunehmen, sobald die Sicherheitslage dies zulasse.

Am folgenden Tag teilte das ukrainische Energieministerium mit, dass Atomkraftwerke ihre Stromerzeugung nach den Angriffen verringert hätten. Als Grund nannte das Ministerium Schäden an Netzen und Anlagen. Werden beide Bereiche beschädigt, kann das die verfügbare Versorgung einschränken.

Die Angaben aus der Ukraine betreffen mehrere Regionen und unterschiedliche Teile der Energieinfrastruktur. Sie beschreiben eine größere Angriffswelle als die beiden Ziele, die das russische Verteidigungsministerium für den jüngsten Angriff in den Regionen Charkiw und Dnipropetrowsk nannte. Die ukrainischen Behörden meldeten Schäden an Energieanlagen; DTEK berichtete zudem von gestoppter Produktion in drei Wärmekraftwerken.

Das ukrainische Energieministerium kündigte eine schrittweise Rückkehr der Atomkraftwerke zur Nennleistung an, während Beschäftigte beschädigte Netze wiederherstellen.

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