Phillips 66: 14,08 Dollar bereinigter Gewinn je Aktie
· VinciFi Redaktion

Phillips 66 meldet für das dritte Quartal einen bereinigten Gewinn je Aktie von 14,08 US-Dollar und liegt damit über der Schätzung von 12,08 US-Dollar. Die Raffineriesparte steuerte 6,1 Mrd. US-Dollar zum bereinigten Vorsteuerergebnis bei, wodurch die Entwicklung der Raffineriemargen für den Konzern besonders relevant ist.**
Die Beiträge der einzelnen Sparten fielen unterschiedlich aus: Midstream kam auf 702 Mio. US-Dollar bereinigtes Vorsteuerergebnis, die Chemiesparte auf 311 Mio. US-Dollar. Marketing und Spezialitäten meldeten 245 Mio. US-Dollar, erneuerbare Kraftstoffe 191 Mio. US-Dollar. Für Midstream hatte die Schätzung bei 720,7 Mio. US-Dollar gelegen, für Chemie bei 216,8 Mio. US-Dollar.
Der Umsatz erreichte 51,5 Mrd. US-Dollar. Analysten hatten im Schnitt 43,23 Mrd. US-Dollar erwartet. Im Vorquartal waren es 52,04 Mrd. US-Dollar, vor einem Jahr 34,98 Mrd. US-Dollar. Das bereinigte Vorsteuerergebnis des Konzerns lag bei 7,14 Mrd. US-Dollar und damit über der Schätzung von 6,26 Mrd. US-Dollar.
Die Raffinerien liefen im Quartal mit 98 Prozent Auslastung. Phillips 66 meldete eine realisierte Raffineriemarge von 38 US-Dollar je Barrel und eine Rekordmenge von 848 MBD im Central Corridor. Auch im weiteren US-Raffineriesektor war die Auslastung hoch: Von Mai bis September erreichte sie den höchsten Stand seit 1998.
Der operative Cashflow lag bei 7,3 Mrd. US-Dollar. Insgesamt führte Phillips 66 im Quartal 2,8 Mrd. US-Dollar an Aktionäre zurück. Das beschreibt das Ausschüttungsziel des Unternehmens, nicht eine Zusage für eine bestimmte Zahlung.
Für das Projekt Coastal Bend erwartet Phillips 66 den vollständigen Hochlauf auf 350 MBD Anfang 2027. Zudem rechnet der Konzern bei WRB Refining mit mehr als 50 Mio. US-Dollar an kurzfristigen Synergien.