Eli Lilly hebt Umsatzprognose auf bis zu 92 Mrd. US-Dollar
· VinciFi Redaktion

Eli Lilly steigerte den Umsatz im dritten Quartal um 39 % auf 24,4 Mrd. US-Dollar und hebt die Jahresprognose auf bis zu 92 Mrd. US-Dollar an. Die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie sinkt dagegen, während Lilly die erwartete Performance-Marge erhöht.**
Mounjaro erzielte im Quartal 10,7 Mrd. US-Dollar Umsatz, 65 % mehr als ein Jahr zuvor. Zepbound brachte 5,35 Mrd. US-Dollar ein. Foundayo, Lillys neuere Abnehmpille, kam auf 184 Mio. US-Dollar und lag damit unter der Schätzung von 231,2 Mio. US-Dollar. Der Konzern führte das Wachstum auf die weltweite Nachfrage nach Mounjaro und Zepbound sowie auf die Einführung neuer Produkte und eine erweiterte US-Versicherungserstattung für Adipositas-Behandlungen zurück.
Der Umsatz übertraf die Schätzung von 22,61 Mrd. US-Dollar. Im Vorquartal hatte Lilly 22,97 Mrd. US-Dollar umgesetzt, im dritten Quartal 2025 waren es 17,6 Mrd. US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie lag bei 7,48 US-Dollar, 7 % über dem Vorjahreswert. Die Bruttomarge betrug 84,4 %.
Zum Quartalsumsatz trugen laut Lilly auch einmalige Vorteile von rund 900 Mio. US-Dollar bei. Darin enthalten waren 410 Mio. US-Dollar an Meilensteinzahlungen für Jardiance. Zugleich belastete eine Ausgabe von 4,2 Mrd. US-Dollar für erworbene Forschung und Entwicklung das Ergebnis; Lilly bezifferte deren Effekt auf 4,57 US-Dollar je Aktie, gegenüber 0,71 US-Dollar im Vorjahresquartal.
Für 2026 erwartet Lilly nun einen Umsatz von 91 bis 92 Mrd. US-Dollar statt zuvor 85 bis 87 Mrd. US-Dollar. Die Prognose für die Performance-Marge steigt von 49 bis 50,5 % auf 52 bis 52,5 %. Beim bereinigten Gewinn je Aktie setzt Lilly dagegen nun 35 bis 36 US-Dollar an, nach zuvor 35,50 bis 36,50 US-Dollar. Auch die erwartete Steuerquote steigt leicht auf 19 bis 20 %.
Lilly meldete außerdem Fortschritte bei Zulassungen und klinischen Studien. Im vierten Quartal 2026 sollen weitere Phase-3-Studien beginnen.

