Dr. Reddy’s Umsatz fällt, EPS schlägt Prognose
· VinciFi Redaktion

Dr. Reddy’s meldet für das zweite Quartal des Geschäftsjahres 2027 einen Umsatz von 86,7 Mrd. INR, 1,5 % weniger als ein Jahr zuvor. Der Gewinn je Aktie übertraf zwar die Schätzung, der Nettogewinn sank jedoch um 36 %.**
Die Entwicklung fiel je nach Geschäftsbereich unterschiedlich aus. Nordamerika setzte 24,9 Mrd. INR um, 23 % weniger als im Vorjahresquartal. In Indien stieg der Umsatz um 17 % auf 18,5 Mrd. INR, in den Schwellenmärkten um 24 % auf 20,6 Mrd. INR. Europa legte um 1 % auf 13,9 Mrd. INR zu. Der Bereich PSAI verzeichnete einen Rückgang um 12 % auf 8,3 Mrd. INR.
Das Unternehmen meldete außerdem mehrere Produkt- und Kooperationsschritte. Gemeinsam mit Takeda arbeitet Dr. Reddy’s an QDENGA, das laut Unternehmen Indiens erster von der CDSCO zugelassener Dengue-Impfstoff ist. Eine erweiterte Vereinbarung mit Gilead betrifft Lenacapavir zur HIV-Prävention, das einmal jährlich verabreicht wird und in 120 Ländern vorgesehen ist. In den USA erhielt ein Rituximab-Biosimilar die Zulassung; in Indien brachte Dr. Reddy’s ein Nivolumab-Biosimilar auf den Markt.
Belastend bleibt ein Qualitätsproblem bei bestimmten Semaglutid-Chargen. Sie entsprachen wegen eines Problems mit dem Wirkstoff nicht den Vorgaben. Dr. Reddy’s ergreift nach eigenen Angaben Maßnahmen, um die Produktqualität sicherzustellen und die Lieferungen wieder aufzunehmen. Nach einer GMP-Inspektion am Wirkstoffstandort Mirfield erhielt das Unternehmen zudem die Einstufung VAI.
Das Management erklärte, das Unternehmen habe im Quartal ein zweistelliges Wachstum im Kerngeschäft und eine EBITDA-Marge von mehr als 20 % erzielt (übersetzt).
