Bristol Myers steigert Umsatz, senkt Gewinn-Ausblick
· VinciFi Redaktion

Bristol Myers Squibb steigerte den Umsatz im dritten Quartal um 7 Prozent auf 13,07 Mrd. US-Dollar. Für 2026 hebt der Pharmakonzern die Umsatzspanne an, senkt aber die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie.**
Analysten hatten im Schnitt 69,2 Prozent erwartet.
Im Produktgeschäft wuchsen die Erlöse von Eliquis auf 4,69 Mrd. US-Dollar und lagen damit über der Schätzung von 4,63 Mrd. US-Dollar. Opdivo blieb mit 2,37 Mrd. US-Dollar knapp unter der Prognose von 2,4 Mrd. US-Dollar. Revlimid erzielte 303 Mio. US-Dollar und übertraf damit die Schätzung von 221,6 Mio. US-Dollar. Cobenfy setzte 57 Mio. US-Dollar um, weniger als die erwarteten 68 Mio. US-Dollar.
Höhere Umsatzspanne, niedrigeres Gewinnziel
Für das Gesamtjahr erwartet Bristol Myers nun 49,75 bis 50,25 Mrd. US-Dollar Umsatz. Zuvor hatte die Spanne bei etwa 49 bis 50 Mrd. US-Dollar gelegen. Zugleich senkte das Unternehmen die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie von 6,75 bis 7 US-Dollar auf 6,35 bis 6,55 US-Dollar. Analysten hatten im Schnitt 6,36 US-Dollar erwartet.
Auch bei Opdivo steht ein möglicher Patentablauf in den kommenden Jahren im Fokus. Das Wachstum neuerer Medikamente kann deshalb für Bristol Myers wichtiger werden, um den Umsatz langfristig zu stützen.
Die neue Jahresprognose zeigt damit zwei gegenläufige Trends: Bristol Myers rechnet mit mehr Umsatz als zuvor, aber mit weniger bereinigtem Gewinn je Aktie. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, wie sich die Produktumsätze und die Marge weiterentwickeln.


