Vicor steigert Umsatz um 78,5 Prozent
· VinciFi Redaktion

Vicor meldet für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 197,1 Mio. US-Dollar, ein Plus von 78,5 Prozent zum Vorjahr. Der Auftragsbestand von 406 Mio. US-Dollar und Pläne für deutlich mehr Kapazität könnten für das weitere Wachstum wichtig sein.**
Der Gewinn je Aktie lag bei 1,33 US-Dollar und damit über der Schätzung von 1,29 US-Dollar. Auch der Nettogewinn übertraf mit 63,3 Mio. US-Dollar die erwarteten 60,8 Mio. US-Dollar. Gegenüber dem Vorjahresquartal stieg er um 124 Prozent. Die Bruttomarge erreichte 68,3 Prozent, ein Zuwachs von 1.080 Basispunkten zum Vorjahr.
Der operative Cashflow betrug 69,7 Mio. US-Dollar und lag 81 Prozent über dem Vorjahreswert. Vicor investierte im Quartal 16,1 Mio. US-Dollar in Sachanlagen. Zum Quartalsende verfügte das Unternehmen über rund 513,1 Mio. US-Dollar an Barmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.
Vicor erwartet, dass zwei zusätzliche Standorte zusammen mit drei Fertigungswerken eine Kapazität von nahezu dem Fünffachen gegenüber Fab-1 ermöglichen. Das Unternehmen begründet den Ausbau mit der Nachfrage und den Trends der Branche.
Zudem vergab Vicor seine erste VPD-Lizenz an einen KI-Erstausrüster. Dafür gelten Stücklizenzgebühren der Stufe 2. Eine Entscheidung der ITC, eine Untersuchung wegen einer möglichen VPD-Verletzung einzuleiten, hat laut Vicor Anfragen zu Lizenzen ausgelöst. Dabei interessieren sich Unternehmen für Lizenzgebühren, die frühe Lizenznehmer deutlich begünstigen.