
Zugleich kostet US-Benzin 4,29 US-Dollar je Gallone, 40 Prozent mehr als vor einem Jahr.**
Zwei israelische Quellen zufolge haben die USA und Israel Pläne für mögliche Angriffe auf Iran nach den Zwischenwahlen ausgearbeitet. Das Weiße Haus erklärte, die USA würden Iran nicht vor der Wahl am 3. November angreifen. Ein neuer Einsatz ist damit nicht beschlossen.
Brown-Forscher beziffern die zusätzlichen Ausgaben für Kraftstoff in diesem Jahr auf 142 Milliarden US-Dollar. Die höheren Kosten treffen US-Haushalte damit zusätzlich zu den ohnehin erhöhten Ausgaben an der Zapfsäule. Für Verbraucher macht sich der Preisanstieg unmittelbar beim Tanken bemerkbar.
Kurzfristig verlief die Entwicklung regional unterschiedlich: Michigan und Ohio verzeichneten die größten wöchentlichen Preisaufschläge. Landesweit ging der durchschnittliche Benzinpreis binnen einer Woche zurück. Die AAA führt den Rückgang auf den Wechsel zu Winterbenzin zurück, das günstiger herzustellen ist. Der hohe Rohölpreis bremst zugleich stärkere Rückgänge. Im Jahresvergleich liegt US-Benzin weiterhin deutlich höher.
Für die Ölmärkte zählt, ob sich die Sorge vor einer erneuten Eskalation in tatsächliche Lieferausfälle übersetzt. Für US-Verbraucher sind die höheren Kraftstoffkosten bereits spürbar.
Der nächste wichtige politische Termin sind die US-Zwischenwahlen am 3. November. Danach könnten neue Aussagen oder Entscheidungen zu Iran die Ölpreise erneut bewegen.