Trump hält laut Bericht stärkere Iran-Angriffe für möglich

· VinciFi Redaktion

Trump hält laut Bericht stärkere Iran-Angriffe für möglich

US-Präsident Donald Trump hält Berichten zufolge stärkere Bombenangriffe auf Iran nach den US-Zwischenwahlen für möglich, falls keine Einigung zustande kommt. Zugleich berichtet er von niedrigeren US-Munitionsbeständen, was den Bedarf an zusätzlicher Produktion erhöhen könnte.**

Was passiert ist

Donald Trump hat Berichten zufolge gesagt, er könnte die Bombenangriffe auf Iran nach den US-Zwischenwahlen verstärken. Die Bedingung: Es kommt keine Einigung zustande. Damit geht es um eine mögliche Verschärfung, nicht um einen bereits angekündigten Angriffsbefehl.

Zugleich räumt Trump dem Bericht zufolge ein, dass einige US-Munitionsbestände etwas niedriger seien. Raytheon und Lockheed Martin bauten nach seinen Angaben die Kapazitäten für die Raketenabwehrsysteme Patriot und THAAD aus.

Der Bericht nennt auch Zahlen zum bisherigen Aufwand: Das US-Militär habe mehr als 1.200 Patriot-Abfangraketen eingesetzt. Der Iran-Krieg habe die USA bislang mehr als 25 Milliarden US-Dollar gekostet. Diese Angaben stammen aus dem Bericht und sind hier nicht als gesondert geprüfte Bilanz des US-Militärs zu verstehen.

Hintergrund

Für den Ausbau der Raketenproduktion gibt es bereits eine konkrete Unternehmensmitteilung. Lockheed Martin teilte am 29. Januar 2026 mit, eine Rahmenvereinbarung mit dem US-Verteidigungsressort geschlossen zu haben. Sie sieht vor, die jährliche Produktion von THAAD-Abfangraketen von 96 auf 400 zu erhöhen.

Den Hochlauf beschrieb das Unternehmen als Vorhaben über sieben Jahre. Die Vereinbarung knüpfte an eine zuvor geschlossene Vereinbarung zur beschleunigten Fertigung von PAC-3-MSE-Abfangraketen für Patriot an. Geplante zusätzliche Kapazität ist damit nicht gleichbedeutend mit sofort verfügbaren Raketen.

Was das bedeuten kann

Weitere Angriffe könnten die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts verstärken. Falls dadurch Energieversorgung oder Transportwege beeinträchtigt würden, könnten Ölpreise und Kosten energieintensiver Unternehmen steigen.

Für Rüstungshersteller könnte der Bedarf an Ersatzmunition zusätzliche Nachfrage bedeuten. Wie schnell daraus Lieferungen und Erlöse entstehen könnten, hinge jedoch auch vom Produktionshochlauf ab. Wenn du Energie-, Industrie- oder Rüstungsaktien hältst, könnten diese unterschiedlichen Wirkungskanäle auch für dein Depot relevant sein.

Erwähnte Unternehmen: Lockheed Martin Corporation

Unternehmen in diesem Artikel.

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