Saudi-Arabien meldet Angriff auf Aramco-Ölfeld
· VinciFi Redaktion

Saudi-Arabien meldet einen Angriff auf ein Aramco-Ölfeld im Osten des Landes. Der Vorfall könnte die Sorge um das Ölangebot verstärken, während die Preise bereits gestiegen sind.**
Eine saudische Quelle bestätigte, dass die Huthi ein Ölfeld ins Visier genommen hätten. Verletzte habe es nicht gegeben. Der Angriff reiht sich in neue Huthi-Angriffe auf Saudi-Arabien ein, die am Mittwoch gemeldet wurden.
Am Ölmarkt legte Brent bis 10.48 Uhr GMT um 2,06 US-Dollar oder 1,9 % auf 110,85 US-Dollar je Barrel zu. US-Öl der Sorte WTI stieg um 2,13 US-Dollar oder 2,2 % auf 99,95 US-Dollar. Beide Werte zeigen, wie stark geopolitische Risiken die Sorge um die Versorgung schüren können.
Brent hatte bereits im vorherigen Handel den höchsten Stand seit fünf Monaten erreicht. WTI kletterte auf ein Sechsmonatshoch. Auch sinkende US-Rohöl- und Produktbestände stützten die Preise. Zugleich dämpften geringe Hoffnungen auf diplomatische Fortschritte zwischen Iran und den USA die Aussicht auf eine Entspannung.
Ein Angriff auf ein Ölfeld kann für den Markt vor allem dann relevant werden, wenn Anlagen oder Förderung beeinträchtigt sind. Für den Ölpreis kommen derzeit mehrere Faktoren zusammen: die Sorge um die Versorgung aus dem Nahen Osten, die US-Lagerbestände und die diplomatische Lage.



