Russland meldet Angriffe auf Kyiv und Dnipropetrowsk
· VinciFi Redaktion

Nach Darstellung des russischen Verteidigungsministeriums trafen Angriffe militärische und Energieziele in Kyiv und der Region Dnipropetrowsk. Ukrainische Behörden meldeten in Dnipro mehr als 350.000 Verbraucher ohne Strom, was den Druck auf die Energieversorgung des Landes erhöhen könnte.**
In Kyiv gab es in der Nacht zum 30. Oktober einen Toten. Im Bezirk Darnyzja wurden Lagergebäude getroffen und gerieten in Brand, wie Bürgermeister Vitali Klitschko mitteilte.
In Dnipro und umliegenden Orten waren nach Angaben des regionalen Verwaltungschefs mehr als 350.000 Stromverbraucher ohne Versorgung. Reparaturteams arbeiteten an der Wiederherstellung.
Die Ausfälle trafen auf ein bereits angespanntes Stromnetz. Schon am Morgen des 29. Oktober meldete das ukrainische Energieministerium neue Stromausfälle in den Regionen Donezk, Sumy und Charkiw. In Kyiv und der umliegenden Region gab es wegen beschädigter Anlagen Notabschaltungen; weitere Regionen hatten zeitweise geplante Stromunterbrechungen.
Die Angaben zu den Angriffszielen stammen von den Kriegsparteien und beschreiben unterschiedliche Aspekte: Das russische Verteidigungsministerium stellte die Angriffe als Treffer gegen militärische und Energieziele dar. Ukrainische Stellen berichteten über Stromausfälle und Schäden vor Ort. Die Folgen für die Versorgung können über die unmittelbar getroffenen Anlagen hinausreichen, wenn Reparaturen länger dauern oder weitere Infrastruktur beschädigt wird.
Energiearbeiter hatten in Dnipro bereits mit der Wiederherstellung der Stromversorgung begonnen.