PBOC erhöht Devisenreservequote ab 15. November

· VinciFi Redaktion

PBOC erhöht Devisenreservequote ab 15. November

Chinas Zentralbank PBOC will die Devisen-Mindestreserve der Finanzinstitute ab dem 15. November um zwei Prozentpunkte anheben. Das könnte den Spielraum der Banken einschränken, Fremdwährung einzusetzen.**

Bei der Devisen-Mindestreserve müssen Finanzinstitute einen vorgeschriebenen Anteil ihrer aufgenommenen Fremdwährung bei der Zentralbank hinterlegen. Eine höhere Quote bindet damit mehr Devisen bei der PBOC. Für Banken könnte dadurch weniger Fremdwährung für Kredite oder andere Anlagen verfügbar sein. Der Effekt auf Wechselkurse hängt jedoch auch von weiteren Faktoren ab.

Die Maßnahme betrifft Deviseneinlagen und ist nicht mit einer Änderung der Mindestreserve für Yuan-Einlagen gleichzusetzen. Die Erhöhung ist für den 15. November angekündigt; bis dahin bleibt die bisherige Quote maßgeblich.

Ein früherer Schritt zeigt, dass die PBOC dieses Instrument bereits genutzt hat: 2021 hob sie die Devisen-Mindestreservequote um zwei Prozentpunkte von fünf auf sieben Prozent an. Daraus lässt sich die aktuelle Zielquote nicht ableiten. Entscheidend für den neuen Schritt ist zunächst, dass die PBOC die Vorgabe für Finanzinstitute ab Mitte November verschärfen will.

Die Maßnahme könnte für den Devisenmarkt relevant werden, weil sie die bei Banken verfügbare Fremdwährungsliquidität beeinflussen kann. Der Starttermin ist der 15. November.

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