OPay setzt IPO-Preis bei 4-Milliarden-Dollar-Bewertung

· VinciFi Redaktion

OPay setzt IPO-Preis bei 4-Milliarden-Dollar-Bewertung

OPay hat den Preis für seinen Börsengang in New York auf 19 US-Dollar je Hinterlegungsschein festgelegt; die Bewertung liegt bei rund 4 Milliarden US-Dollar. Der Börsengang soll dem auf Nigeria ausgerichteten Fintech den Zugang zum öffentlichen Kapitalmarkt eröffnen.**

OPay bietet 16 Millionen American Depositary Shares (ADS) an. Jeder ADS steht für zehn gewöhnliche Aktien. Mit 19 US-Dollar liegt der endgültige Preis am unteren Ende der zuvor angesetzten Spanne von 19 bis 21 US-Dollar. Aus dem Angebot sollen laut den IPO-Unterlagen 304 Millionen US-Dollar erlöst werden.

Die Bewertung von rund 4 Milliarden US-Dollar gilt zum festgelegten Ausgabepreis. Bei einer Finanzierungsrunde im Jahr 2021 war OPay mit 2 Milliarden US-Dollar bewertet worden. Damals führte der SoftBank Vision Fund 2 die Runde an. Der neue Börsenpreis liefert damit einen öffentlichen Vergleichswert zur früheren privaten Bewertung.

Im ersten Halbjahr 2026 erzielte OPay 467,1 Millionen US-Dollar Umsatz und 90,9 Millionen US-Dollar Nettogewinn. Im Vorjahreszeitraum hatte der Umsatz 197,5 Millionen US-Dollar und der Nettogewinn 21,7 Millionen US-Dollar betragen. Umsatz und Gewinn legten damit gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 zu.

Die ADS sollen am 30. Oktober unter dem Kürzel OPAY an der New Yorker Börse in den Handel starten. Der Abschluss des Angebots wird im November erwartet. Damit steht für OPay als nächster Schritt der Wechsel vom geplanten Börsengang zum öffentlichen Handel an.

Unternehmen in diesem Artikel.

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