OBR senkt Prognose

· VinciFi Redaktion

OBR senkt Prognose

Die schwächere Prognose könnte auf weniger konjunkturellen Rückenwind hindeuten und ist auch für die Einschätzung der öffentlichen Finanzen relevant.**

Für 2026 steigt die OBR-Prognose gegenüber dem Frühjahr leicht von 1,1 auf 1,2 Prozent. Für 2028 setzt die Haushaltsaufsicht 1,6 Prozent an.

Bei den Werten handelt es sich um Prognosen für das Wachstum des britischen Bruttoinlandsprodukts, nicht um bereits gemessene Jahresraten. Das Office for Budget Responsibility erstellt Einschätzungen zur britischen Wirtschaft und zu den öffentlichen Finanzen. Die Wachstumsannahmen bilden deshalb einen Baustein bei der Einschätzung der Haushaltslage. Schwächeres Wachstum könnte die Entwicklung der Staatseinnahmen bremsen; entscheidend ist, wie sich die Wirtschaft tatsächlich entwickelt.

Im Oktober lag der Durchschnitt unabhängiger Vorhersagen für das britische Wachstum in diesem Jahr bei 1,4 Prozent. Diese Werte sind Schätzungen verschiedener Prognosehäuser und nicht die OBR-Prognose. Die Zusammenstellung des britischen Finanzministeriums gibt die Einschätzungen der jeweiligen Prognosehäuser wieder.

Das OBR hatte angekündigt, seine aktualisierte Wirtschafts- und Finanzprognose am 28. Oktober vorzulegen. Mit ihr werden neben den Wachstumsannahmen auch aktualisierte Einschätzungen zu den öffentlichen Finanzen veröffentlicht.

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