MOC-Ungleichgewicht der Magnificent Seven bei 742,2 MLN
· VinciFi Redaktion

Solche Werte beziehen sich auf die Schlussauktion und können dort für die Preisfindung relevant sein.**
Die Aufstellung nennt außerdem 166,4 MLN für den Nasdaq 100 und 230,4 MLN für den Dow 30. Sie führt die Werte als Ungleichgewichte auf, gibt aber keine Richtung an. Deshalb zeigen die Zahlen für sich genommen nicht, ob Kauf- oder Verkaufsinteresse überwiegt.
Bei einer MOC-Order, kurz für „Market on Close“, soll ein Auftrag zum Börsenschluss ausgeführt werden. In der Schlussauktion treffen Kauf- und Verkaufsaufträge aufeinander; der daraus ermittelte Preis ist der offizielle Schlusskurs. Die New York Stock Exchange (NYSE) beschreibt ihre Schlussauktion als den größten einzelnen Liquiditätstermin des US-Handelstags. Sie beziffert das dort täglich abgewickelte Volumen auf rund 44 Mrd. US-Dollar. An Tagen mit großen Indexanpassungen kann es laut NYSE auf mehr als 230 Mrd. US-Dollar steigen.
Wie die Schlussauktion abläuft
MOC- und Limit-on-Close-Aufträge können grundsätzlich bis zu diesem Zeitpunkt eingegeben werden. Bei einem erheblichen Ungleichgewicht kann sich das Zeitfenster für Aufträge zum Ausgleich verlängern. D-Orders, eine weitere Auftragsart der NYSE, können bis zehn Sekunden vor der Auktion eingegeben werden.
Diese Regeln beschreiben den Ablauf an der NYSE. Die vier Werte für den S&P 500, den Nasdaq 100, den Dow 30 und die Magnificent Seven sind in der Aufstellung nicht ausdrücklich einer Börse zugeordnet. Sie sind zudem keine Kursveränderungen der Indizes, sondern Angaben zu Ungleichgewichten im Umfeld des Handelsschlusses.
Die NYSE-Schlussauktion beginnt um 16 Uhr New Yorker Zeit. Der dabei festgestellte Kurs dient unter anderem als Referenz für Indexberechnungen, Fondsbewertungen und die Abrechnung von Derivaten.