Kanada-Zölle: Importeur klagt gegen Section
· VinciFi Redaktion

Der Rechtsstreit stellt die Grundlage der 50-Prozent-Abgaben infrage, während die angekündigte Anpassung einzelne Waren entlasten könnte.**
Die zusätzlichen US-Zölle auf bestimmte kanadische Waren gelten seit dem 22. August. Die im Juli erlassenen Proklamationen setzten jeweils einen Zollsatz von 50 Prozent fest. Das Gesetz stammt aus dem Jahr 1930 und wurde nur selten genutzt.
Parallel dazu kündigte das Weiße Haus eine weitere Änderung der Liste zollpflichtiger kanadischer Produkte an. Susan Collins zufolge sollen die 50-Prozent-Zölle für neun Produktkategorien sinken. Dazu zählen bestimmte Papierprodukte, Kunststoffboxen und Verpackungsmaterial sowie Kühl- und Gefriergeräte und Seetang- und Algenprodukte. Collins verwies auch auf Blaubeer-, Kartoffel- und Apfelbetriebe in Maine, die auf bestimmte Verpackungen und Geräte angewiesen seien.
Für US-Importeure könnten niedrigere Abgaben die Kosten für diese Waren verringern. Auch Betriebe in Maine, die sie für Produktion und Verpackung benötigen, könnten davon profitieren. Die Änderung betrifft ausgewählte Produktgruppen; für andere kanadische Waren gelten die bestehenden Zölle weiter. Kanada führte seinerseits Gegenzölle ein, die am 8. September wirksam wurden.
Der Rechtsstreit und die geplante Listenänderung sind unterschiedliche Schritte: Die Klage richtet sich gegen die rechtliche Grundlage der Abgaben, während die Regierung bestimmte Produktgruppen neu behandeln will. Die geänderte Liste soll am 30. Oktober wirksam werden.