Iran soll geheimen IAEA-Besuch erlauben

· VinciFi Redaktion

Iran soll geheimen IAEA-Besuch erlauben

Einem katarischen Bericht zufolge hat Teheran im Rahmen eines Vorschlags einem geheimen Besuch der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) an iranischen Nuklearanlagen zugestimmt. Der mögliche Schritt steht im Zusammenhang mit Vermittlungsbemühungen zwischen Iran und den USA und könnte für die Gespräche über das Atomprogramm wichtig sein.**

Darin wird die Zustimmung Teherans zum geheimen IAEA-Besuch als Teil des Vorschlags dargestellt. Die Berichte belegen damit eine Zustimmung zu diesem Besuch, nicht aber eine Annahme aller weiteren Vorschlagspunkte durch Iran.

Eine separate Darstellung gibt eine andere Aussage aus Teheran wieder. Der iranische Außenamtssprecher Esmail Baghaei sagte demnach, für die von den USA angegriffenen Nuklearanlagen sei kein Besuch von IAEA-Inspektoren vorgesehen. Diese Aussage bezieht sich auf die betroffenen Anlagen; sie steht neben dem Bericht über eine mögliche Visite, ohne deren Umfang näher zu klären.

IAEA-Gespräche in Genf liefen parallel

Irans Außenminister Abbas Araghchi und IAEA-Chef Rafael Grossi führten in Genf technische Gespräche. Ein Bericht ordnet das Treffen zeitlich vor Verhandlungen zwischen Iran und den USA ein. Damit stehen die Kontakte zwischen Teheran und der Atomenergiebehörde im selben diplomatischen Zusammenhang wie die Gespräche mit Washington.

Der mögliche Besuch wäre ein konkreter Punkt in den Vermittlungsbemühungen: Es geht um Zugang der IAEA zu iranischen Nuklearanlagen. Die bisherigen Berichte beschreiben diesen Zugang als Teil eines Kompromissvorschlags und nennen zugleich unterschiedliche Aussagen zu Inspektionen an den von den USA angegriffenen Standorten. Für die Einordnung ist deshalb entscheidend, welchen Anlagen ein Besuch gelten würde und ob er in den Gesprächen tatsächlich vereinbart wird.

Ein Ergebnis dieser Verhandlungen könnte zeigen, ob aus dem Vorschlag ein vereinbarter Inspektionsbesuch wird.

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