Freeport übertrifft Umsatz- und Gewinnschätzungen
· VinciFi Redaktion

Freeport-McMoRan erzielte im dritten Quartal 2026 einen Umsatz von 7,546 Mrd. US-Dollar und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 0,88 US-Dollar. Beide Werte lagen über den Schätzungen, während die Kupferproduktion im Jahresvergleich um 8,8 Prozent sank.**
Der Nettogewinn belief sich auf 1,2 Mrd. US-Dollar, der operative Cashflow auf 2,0 Mrd. US-Dollar. Für Investitionen gab Freeport-McMoRan 1,16 Mrd. US-Dollar aus. Die Schätzung für die Investitionen lag bei 1,08 Mrd. US-Dollar und damit unter dem tatsächlichen Wert.
Beim Umsatz lag Freeport über der Quartalsschätzung von 7,424 Mrd. US-Dollar. Auch der bereinigte Gewinn je Aktie übertraf die Schätzung von 0,81 US-Dollar. Im zweiten Quartal 2026 hatte der Konzern 7,03 Mrd. US-Dollar umgesetzt; im dritten Quartal 2025 waren es 6,97 Mrd. US-Dollar.
Die US-Kupferminen steuerten 2,5 Mrd. US-Dollar zum Segmentumsatz bei, Südamerika 2,0 Mrd. und Indonesien 1,5 Mrd. US-Dollar. Die Molybdänminen erzielten 233 Mio. US-Dollar. Insgesamt verkaufte der Konzern 749 Mio. Pfund Kupfer zu einem realisierten Preis von 6,54 US-Dollar je Pfund. Die Nettobarkosten für Kupfer betrugen 2,07 US-Dollar je Pfund. Die Mühle in Grasberg lief mit 67 Prozent ihrer Kapazität.
Für das Gesamtjahr 2026 stellt Freeport einen operativen Cashflow von 8,5 Mrd. US-Dollar und Investitionen von 4,4 Mrd. US-Dollar in Aussicht. Die Prognose für die Nettobarkosten beträgt 1,90 US-Dollar je Pfund Kupfer; der erwartete effektive Steuersatz liegt bei 30 Prozent. Nach Angaben des Unternehmens stützten günstige Preise, besonders für Kupfer und Molybdän, die Margen. Damit stehen günstige Verkaufspreise einer niedrigeren Kupferproduktion gegenüber.