China schlägt lockerere Regeln für Devisenzahlungen vor

· VinciFi Redaktion

China schlägt lockerere Regeln für Devisenzahlungen vor

Chinas Devisenaufsicht SAFE hat einen Entwurf für einfachere Regeln bei laufenden Devisenzahlungen zur Stellungnahme gestellt. Das könnte Unternehmen im Außenhandel bei grenzüberschreitenden Zahlungen entlasten.**

Der Entwurf enthält neun Erleichterungen und eine zusätzliche Aufsichtsanforderung. Er betrifft den laufenden Zahlungsverkehr, etwa Zahlungen für Waren und Dienstleistungen sowie Erträge aus Investitionen. SAFE will damit mehr Geschäfte und Abläufe abdecken und die Kosten für Abwicklung und Transaktionen senken.

Am 19. Oktober hatte SAFE-Chef Zhu Hexin drei Reformfelder umrissen: einfachere Abwicklungen im laufenden Zahlungsverkehr, Änderungen bei Devisenregeln für Kapitalgeschäfte und eine Ausweitung des Pilotprojekts für Devisenkäufe und -verkäufe von Wertpapierfirmen. Der nun zur Stellungnahme gestellte Entwurf betrifft das erste Feld. Für grenzüberschreitende Investitionen und Finanzierungen hatte SAFE separat ebenfalls Vorschläge zur öffentlichen Stellungnahme gestellt.

Der Reformkurs baut auf Chinas Öffnung des laufenden Zahlungsverkehrs auf. Die geplanten Erleichterungen zielen damit auf einen großen Bereich internationaler Zahlungen. Für Unternehmen, die Waren oder Dienstleistungen grenzüberschreitend handeln, könnten einfachere Abläufe den Aufwand bei der Abwicklung senken.

Die Vorschläge stehen noch zur Diskussion und sind nicht beschlossen. Stellungnahmen zum Entwurf können bis zum 1. Dezember 2026 eingereicht werden.

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