Aramco-Gebäude getroffen: Begrenztes Feuer in Dhahran

· VinciFi Redaktion

Aramco-Gebäude getroffen: Begrenztes Feuer in Dhahran

Ein Verwaltungsgebäude von Saudi Aramco in Dhahran ist angegriffen worden; das Feuer blieb begrenzt. Der Vorfall kann Sorgen um die Ölversorgung verstärken, während Brent und WTI am Mittwoch zulegten.**

Im getroffenen Gebäude gab es nach Angaben des saudischen Energieministeriums keine Verletzten. In Riad wurden dagegen vier Menschen durch Trümmerteile abgefangener Raketen verletzt. Saudi-Arabien machte die Huthi für den Angriff und das Feuer verantwortlich.

Ein Vertreter von Aramco sagte, eine ballistische Rakete habe den Hauptsitzkomplex in Dhahran getroffen und die obersten drei Stockwerke eines Gebäudes beschädigt. Weitere Personen mit Kenntnis des Vorgangs berichteten, das Gebäude habe in Flammen gestanden. Das Energieministerium sprach von einem Verwaltungsgebäude und einem begrenzten Feuer.

Der Konflikt erfasst weitere Energieanlagen

Der Angriff ereignete sich während einer Reihe gegenseitiger Angriffe. Die Huthi hatten Beschäftigte und Zivilisten in der Nähe saudischer Ölanlagen aufgefordert, das Gebiet zu verlassen. Die von Saudi-Arabien geführte Koalition signalisierte ihrerseits einen unmittelbar bevorstehenden Angriff auf eine Ölanlage in der von den Huthi kontrollierten jemenitischen Hauptstadt Sanaa und warnte Zivilisten, die Umgebung zu verlassen.

Ölpreise steigen, Versorgung bleibt im Fokus

Am Mittwoch um 00.30 Uhr GMT kostete ein Brent-Terminkontrakt 106,58 US-Dollar je Barrel, 89 Cent mehr als zuvor. US-Öl der Sorte WTI verteuerte sich um 80 Cent auf 94,94 US-Dollar je Barrel. Marktteilnehmer wogen die Versorgungsrisiken aus den Kämpfen gegen die Aussicht auf zusätzliche Diesel-Lieferungen aus Russland ab. Der Preisanstieg lässt sich deshalb nicht allein dem Angriff auf das Aramco-Gebäude zuordnen.

Die Angriffe auf Energieanlagen und Tanker in der Region können die Sorge um Lieferungen und Transportwege verstärken. Am Mittwoch standen diese Risiken neben den möglichen zusätzlichen russischen Diesel-Exporten im Blick der Marktteilnehmer.

Unternehmen in diesem Artikel.

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