Apollo steigert gebührenbezogene Erträge im Jahresvergleich um 23 Prozent
· VinciFi Redaktion

Apollo Global Management steigerte die gebührenbezogenen Erträge im dritten Quartal im Jahresvergleich um 23 Prozent auf 802 Mio. US-Dollar. Der bereinigte Gewinn je Aktie ohne wesentliche Sonderposten lag bei 2,15 US-Dollar und damit unter der Analystenschätzung von 2,19 US-Dollar.**
Das gesamte verwaltete Vermögen erreichte 1,07 Bio. US-Dollar und lag damit 18 Prozent über dem Vorjahreswert. Davon entfielen 880 Mrd. US-Dollar auf gebührengenerierendes Vermögen. Für beide Kennzahlen lagen die ausgewiesenen Schätzungen etwas höher: bei 1,08 Bio. beziehungsweise 881,67 Mrd. US-Dollar.
Die Marge der gebührenbezogenen Erträge betrug 58,4 Prozent und übertraf die Schätzung von 58,2 Prozent. Apollo meldete außerdem einen Gesamtumsatz von 4,74 Mrd. US-Dollar. Die Spread-Related Earnings (SRE), eine weitere Ertragskennzahl, beliefen sich auf 844 Mio. US-Dollar und sanken im Jahresvergleich um 3 Prozent.
Im Quartal verzeichnete Apollo Zuflüsse von 53 Mrd. US-Dollar. Das Volumen neu vergebener Kredite erreichte mit 114 Mrd. US-Dollar einen Rekord.
Nach US-Rechnungslegung (GAAP) wies Apollo einen Nettoverlust von 1,1 Mrd. US-Dollar und einen Verlust je Aktie von 1,78 US-Dollar aus. Das Unternehmen führte den Nettoverlust auf nicht realisierte Bewertungsverluste im Bereich Altersvorsorge zurück. Diese Bewertungsverluste belasten das berichtete Ergebnis, während der bereinigte Gewinn je Aktie eine andere Kennzahl darstellt.
Apollo kündigte zudem eine Dividende von 0,5625 US-Dollar je Aktie an. Die Quartalsbilanz vereint damit ein höheres verwaltetes Vermögen und Rekordkreditvergabe mit rückläufigen SRE und Bewertungsverlusten im Altersvorsorgegeschäft.


