Wright: USA fahren LNG-Exporte hoch, Russland-Pause befristet
· VinciFi Redaktion

US-Energieminister Chris Wright sagt, die USA bauten ihre LNG-Ausfuhren aus und die Aussetzung der Russland-Sanktionen sei vorübergehend. Das kann für die Gasversorgung und Energiepreise wichtig sein, während die US-Regierung bestimmte Sanktionen und Zölle tatsächlich ausgesetzt hat.**
Präsident Donald Trump unterzeichnete die Verfügung zur Aussetzung am 16. Oktober. Sie betrifft Sanktionen, Beschränkungen und Zölle, die im Lindsey-O.-Graham-Gesetz vorgesehen sind. Wrights Aussage ordnet die Aussetzung politisch als befristet ein.
Die DOE-Monatszahlen für Juli 2026 beziffern die US-Ausfuhren von Erdgas als LNG auf 518,7 Milliarden Kubikfuß. Die Lieferungen gingen in diesem Monat an 35 Länder. Wrights Ankündigung, die Ausfuhren hochzufahren, stellt damit zusätzliche US-Mengen als Teil der weltweiten Gasversorgung in den Fokus. Für Gasabnehmer und Versorger kann entscheidend sein, welche Mengen verfügbar sind und wohin sie geliefert werden.
Am Dienstag gaben auch die Öl-Futures nach. US-Öl der Sorte WTI sank um 1,9 Prozent auf 99,83 US-Dollar. Hoffnungen auf diplomatische Gespräche drückten auf die Preise; Sorgen wegen der Versorgungslage hielten sie zugleich nahe einem Sechsmonatshoch.
Damit treffen mehrere Entwicklungen auf die Energiemärkte: Wright stellt höhere US-LNG-Ausfuhren in Aussicht, während die Regierung die Russland-Maßnahmen vorübergehend aussetzt. Die Ölpreise reagierten am selben Tag auf Hoffnungen auf Diplomatie und anhaltende Sorgen um das Angebot.