Wendy’s erhält Angebot über 7,35 US-Dollar je Aktie
· VinciFi Redaktion

Ein Konsortium um Trian bietet 7,35 US-Dollar je Aktie, um Wendy’s von der Börse zu nehmen. Der unverbindliche Vorschlag bewertet das Eigenkapital mit rund 1,43 Mrd. US-Dollar; ein verbindlicher Abschluss steht noch aus.**
Der angebotene Preis basiert auf rund 194 Millionen vollständig verwässerten Aktien. Trian will seinen Anteil von etwa 16,3 Prozent in das neue Unternehmen einbringen, statt ihn gegen Bargeld abzugeben. Neben Trian gehören die Flynn Group, BlueFive Capital und Sixth Street zum Bieterkonsortium.
Eine Übernahme ist damit noch nicht beschlossen. Ein unabhängiger Ausschuss des Wendy’s-Verwaltungsrats soll den Vorschlag prüfen. Für Aktionäre bleibt offen, ob aus dem unverbindlichen Angebot ein Kaufvertrag wird.
Die Bieter erklären, dass sie für den Kauf keine neue Fremdfinanzierung benötigen. Wendy’s bestehende Verbriefungsschulden sollen bestehen bleiben. Der Kaufpreis soll demnach nicht durch zusätzliche Kredite für die Übernahme gestützt werden. Die Schulden des Unternehmens verschwinden dadurch aber nicht.
Der Vorstoß kommt in einer schwierigen Phase für das Geschäft. Im zweiten Quartal 2026 gingen Wendy’s vergleichbare US-Restaurantumsätze um 7 Prozent zurück; die Besucherzahlen sanken um 12,5 Prozent. Ein privater Eigentümer könnte mehr Spielraum für einen längerfristigen Umbau schaffen, während Börsenkurs und Erwartungen öffentlicher Anleger weniger unmittelbar im Mittelpunkt stünden. Das ist eine mögliche Folge und kein Bestandteil der bisher bekannten Angebotsbedingungen.
Berichten zufolge legte die Aktie am Mittwoch um 16 Prozent zu. Wendy’s will am 5. November seine Zahlen für das dritte Quartal veröffentlichen. Die Ergebnisse liefern neben der Prüfung des Angebots einen weiteren Anhaltspunkt zur Geschäftslage.