VW plant 12.000 weitere Stellen abzubauen
· VinciFi Redaktion

Der Sparkurs könnte die Kosten des Autobauers senken, die konkreten Maßnahmen werden aber noch mit der IG Metall verhandelt.**
Die Gespräche zwischen Volkswagen und der IG Metall sollen am 24. November in Emden beginnen und am 15. Dezember in Zwickau weitergehen. Dabei will Volkswagen auch über zusätzliche sozialverträgliche Personalmaßnahmen sprechen, darunter Transfergesellschaften. Welche Maßnahmen am Ende umgesetzt werden, ist Gegenstand der Verhandlungen.
Die beiden Zahlen beziehen sich damit auf unterschiedliche Vereinbarungen. Zusammen zeigen sie, wie weit der Umbau des Konzerns reichen soll.
VW will auch bei anderen Kosten sparen
Der Personalabbau ist ein Baustein eines umfassenderen Sparplans. Gelingt das, könnte der Konzern seine Kostenbasis senken. Für Beschäftigte und die IG Metall geht es in den anstehenden Gesprächen darum, wie die geplanten Veränderungen umgesetzt werden.
Der Sparkurs folgt auf ein schwächeres Geschäftsjahr. Der Volkswagen-Konzern erzielte 2025 einen Umsatz von 321,9 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis sank gegenüber 2024 um 53 Prozent auf 8,9 Mrd. Euro. Diese Zahlen betreffen den Gesamtkonzern, während die zusätzlichen 12.000 Stellen der Kernmarke Volkswagen zugeordnet sind.
Die Verhandlungen starten am 24. November in Emden und sollen am 15. Dezember in Zwickau fortgesetzt werden.