Verizon hebt Jahresziel nach EPS-Plus
· VinciFi Redaktion

Verizon erhöht die Prognose für den bereinigten Gewinn je Aktie 2026 auf 5,04 bis 5,06 US-Dollar. Im dritten Quartal legte diese Kennzahl zu, der Umsatz blieb aber unter der Schätzung und der freie Cashflow stieg.**
Das bereinigte EBITDA erreichte 13,80 Mrd. US-Dollar und lag damit über der von Verizon genannten Schätzung von 13,71 Mrd. US-Dollar. In den Segmenten verbuchte das Privatkundengeschäft 26,43 Mrd. US-Dollar Umsatz und eine EBITDA-Marge von 45,3 Prozent, nach 43,0 Prozent vor einem Jahr. Im Geschäftskundensegment lag die Marge bei 27,6 Prozent, gegenüber 25,1 Prozent.
Die Serviceerlöse aus Mobilfunk und Breitband stiegen um 2,9 Prozent auf rund 23,5 Mrd. US-Dollar. Die Postpaid-Telefonabwanderungsquote lag bei 0,94 Prozent. Im vierten Quartal rechnet Verizon bei den Serviceerlösen aus Mobilfunk und Breitband mit einem Wachstum von rund 4 Prozent.
Zum Vergleich: Im zweiten Quartal 2026 lag der Gesamtumsatz bei 34,25 Mrd. US-Dollar; im dritten Quartal 2025 waren es 33,82 Mrd. US-Dollar. Der freie Cashflow betrug im aktuellen Quartal 7,8 Mrd. US-Dollar und lag 12,1 Prozent über dem Vorjahreswert.
Für das Gesamtjahr erwartet Verizon nun einen bereinigten Gewinn je Aktie von 5,04 bis 5,06 US-Dollar. Das Unternehmen hob auch seine Erwartungen für den Mittelzufluss an: Der freie Cashflow soll 2026 rund 12 Prozent wachsen, zuvor hatte Verizon 9 bis 10 Prozent in Aussicht gestellt. Beim operativen Cashflow liegt die neue Wachstumsspanne bei rund 3,5 bis 5 Prozent, nach zuvor 2 bis 4 Prozent.
Die Investitionsausgaben für das Gesamtjahr plant Verizon weiterhin mit 16,0 bis 16,5 Mrd. US-Dollar. Für das vierte Quartal stellt der Konzern ein Wachstum der Mobilfunk- und Breitband-Serviceerlöse von rund 4 Prozent in Aussicht.
